UN-Menschenrechtsrat wählt Deutschland mit 163 Stimmen

13.10.26 18:10 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Deutschland erhält für die Jahre 2027 bis 2029 einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat. Außenminister Johann Wadephul kündigte an, die Mitgliedschaft für einen stärkeren weltweiten Menschenrechtsschutz zu nutzen.

Vereinte Nationen (Archiv)
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via dts Nachrichtenagentur

Deutschlands Sitz in Genf ab 2027Die UN-Generalversammlung wählte Deutschland am Dienstag in New York in den Menschenrechtsrat.Für die Aufnahme Deutschlands von 2027 bis 2029 stimmten 163 Mitglieder.Außenminister Johann Wadephul kündigte an, die Mitgliedschaft zur Stärkung des Gremiums zu nutzen.Deutschland ist in der UN-Generalversammlung in New York in den UN-Menschenrechtsrat gewählt worden.

Das Land wird dem Gremium von 2027 bis 2029 angehören.163 Stimmen für die deutsche BewerbungFür die Aufnahme Deutschlands stimmten 163 Mitglieder der Generalversammlung.

Neben Deutschland wurden Brasilien, Burundi, die Dominikanische Republik, Ghana, Irland, Japan, Jordanien, Kuwait, Nepal, Nigeria, die Republik Moldau, die Ukraine, Uruguay und Sambia gewählt.Der Menschenrechtsrat hat seinen Sitz in Genf. Seine Mitglieder befassen sich unter anderem mit der weltweiten Lage der Menschenrechte und verabschieden Empfehlungen sowie Resolutionen.Wadephul kündigt Einsatz für Rechte anBundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) dankte der Generalversammlung für das Vertrauen.

Deutschland werde sich dessen würdig erweisen und an der Seite aller Menschen in Not stehen, sagte er.Wadephul nannte unter anderem den Schutz von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit, den Zugang von Kindern zu Bildung unabhängig von ihrem Geschlecht sowie den sicheren Zugang zu Trinkwasser. Die deutsche Mitgliedschaft solle gemeinsam mit Partnern dazu beitragen, den Menschenrechtsrat zu stärken und den weltweiten Schutz der Menschenrechte zu verbessern.Deutschland will Menschenrechte politisch verteidigenDer Außenminister erklärte, die Bewerbung für den Sitz sei vom Ziel geleitet gewesen, die Würde jedes Einzelnen und grundlegende menschliche Errungenschaften zu verteidigen.

Dieses Ziel werde auch das deutsche Handeln im Rat bestimmen.

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