Hochtief plant Bewerbung für EU-KI-Gigafactory mit Vodafone

20.10.26 15:36 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Hochtief verhandelt für eine mögliche Bewerbung mit Vodafone und untersucht mehrere Standorte für ein Hochleistungs-Rechenzentrum. Parallel arbeitet die spanische Mutter ACS an einem eigenständigen Konsortium mit Telefónica und Santander.

Hochtief (Archiv)
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via dts Nachrichtenagentur

Hochtief sucht Partner für EU-KI-RechenzentrumDer Baukonzern Hochtief bereitet eine eigene Bewerbung für eine von der Europäischen Union geförderte KI-Gigafactory vor. Der Essener Konzern verhandelt dazu mit potenziellen Partnern, darunter dem Telekommunikationsanbieter Vodafone, und prüft verschiedene Standorte.ACS plant getrenntes KonsortiumAuch die spanische Hochtief-Mutter ACS bemüht sich um eine Gigafactory. Sie plant laut dem Bericht eine Bewerbung gemeinsam mit Telefónica und Santander, wobei Hochtief und ACS ihre Angebote nach den Ausschreibungsbedingungen vollständig unabhängig voneinander ausarbeiten und einreichen müssen.Anzeige | trading-house BörsenakademieReferent: LeoKostenlose Trading-Webinare für PrivatanlegerLive lernen, live fragen.

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Dafür stellt die EU nach den Angaben insgesamt bis zu zehn Milliarden Euro bereit; einzelne Projekte können Fördermittel von bis zu einer Milliarde Euro erhalten.Bewerbungsfrist endet im DezemberDie EU will den Aufbau von bis zu sieben leistungsfähigen KI-Rechenzentren unterstützen.

Die Anlagen sollen europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Zugang zu umfangreichen Rechenkapazitäten verschaffen; Bewerbungen sind noch bis zum 3. Dezember möglich.
Die geplante Bewerbung von Hochtief fällt in eine europäische Ausbauoffensive für KI-Infrastruktur. Mit den Gigafactories will die EU Rechenkapazitäten bündeln, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle benötigt werden.

Der Zugang zu solchen Anlagen gilt als strategischer Faktor für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Stellen.Für Hochtief liegt der mögliche Schwerpunkt nicht allein auf dem Bau eines Rechenzentrums. Der Konzern müsste gemeinsam mit Partnern auch ein tragfähiges Konzept für Betrieb, Finanzierung, Energieversorgung und die Nutzung der Rechenleistung vorlegen.

Die Gespräche mit Vodafone deuten dabei auf einen Ansatz hin, der Bau- und Telekommunikationskompetenz verbindet.Wettbewerb um europäische RechenleistungDie parallele Bewerbung der spanischen ACS mit Telefónica und Santander zeigt, dass der Wettbewerb innerhalb der Hochtief-Muttergruppe und zwischen europäischen Konsortien mehrere Ebenen umfasst. Weil die Ausschreibungsbedingungen unabhängige Angebote verlangen, müssen beide Vorhaben organisatorisch und inhaltlich getrennt entwickelt werden.Für die beteiligten Unternehmen geht es um einen Markt mit erheblicher öffentlicher Unterstützung, aber auch um langfristige Verpflichtungen.

Die bis zu sieben Anlagen sollen europäische Kapazitäten erweitern und Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern verringern. Bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist am 3. Dezember bleibt offen, welche Konsortien zum Zug kommen und an welchen Standorten die Projekte umgesetzt werden.

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