Bericht: Pistorius spricht sich für AfD-Verbotsverfahren aus

25.07.26 08:22 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) soll sich intern dafür ausgesprochen haben, zeitnah ein Verbotsverfahren gegen die AfD anzustoßen.

AfD-Logo (Archiv)
AfD-Logo (Archiv)
via dts Nachrichtenagentur

Das berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf mehrere Quellen. In der letzten Sitzung des SPD-Präsidiums vor der Sommerpause soll Pistorius intensiv dafür geworben haben, nächste Schritte zu einem Verbot zu gehen.Nachdem die Gesellschaft für Freiheitsrechte Ende Juni ein neues Gutachten zur AfD veröffentlicht hatte, seien aus Pistorius` Sicht die Voraussetzungen da, einen Verbotsantrag zu stellen.

Einfach abwarten und nichts tun, sei keine Option mehr. Die SPD müsse den Prozess jetzt vorantreiben, sagte Pistorius dem Vernehmen nach.Auch Georg Maier (SPD), Innenminister in Thüringen, wirbt für ein Verbotsverfahren.

"Die Debatte über ein AfD-Verbot wird leider noch immer so geführt, als ginge es vor allem um eine politische Mutprobe", sagte Maier dem "Spiegel". Dabei verpflichte die wehrhafte Demokratie zum Handeln, wenn die Grundlagen der freiheitlichen Ordnung angegriffen würden.

"Ich appelliere an die Union, dieser historischen Verantwortung gerecht zu werden."Auch in der Union sprechen sich einzelne Stimmen für ein Verbotsverfahren aus. "Es braucht endlich den Antrag an das Bundesverfassungsgericht, die Verfassungsmäßigkeit der AfD zu prüfen", sagte etwa Dennis Radtke, Chef des Arbeitnehmerflügels der Union, dem "Spiegel". Nur das Verfassungsgericht könne darüber entscheiden. Es sei "höchste Zeit, Karlsruhe damit zu beauftragen".

Ein fester Ansprechpartner – immer!
Persönlich. Nah. Verlässlich.
Termin vereinbaren.

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56% und 82,08% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Zwischen 56% und 82,08% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit unseren Partner-Brokern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.